Andere Spendenaktionen
Es gibt unzählige Spendenaktionen für gute Zwecke. Hier werden einige davon beispielhaft aufgeführt.
Team Rynkeby und die jährliche Spendensammlung
🚴♂️ Team Rynkeby RheinRuhr – Gemeinsam in die Pedale für den guten Zweck! 💛
Team Rynkeby RheinRuhr verbindet Leidenschaft für den Radsport mit sozialem Engagement: Wir radeln jedes Jahr von der Region Rhein-Ruhr bis nach Paris – nicht für Rekorde, sondern für ein Ziel, das Herzen bewegt. Unser Antrieb? Die Unterstützung von Familien mit krebskranken Kindern, denen wir zusammen mit unseren Sponsoren konkrete Hilfe und Hoffnung schenken.
In unserer mittlerweile 5. Charity-Saison setzen wir uns mit Teamgeist, Humor und vollem Einsatz dafür ein, dass Spenden dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Jede Kurbelumdrehung, jedes Sponsorenlogo, jede Unterstützung zählt, um die Lebensqualität schwerstkranker Kinder und ihrer Familien zu verbessern – sei es durch Forschung, Therapie-Projekte oder rehabilitative Angebote.
Als Teil von Team Rynkeby – einem internationalen Wohltätigkeitsprojekt mit über 2 000 Teilnehmern in ganz Europa – stehen wir für echte Solidarität, sportliche Gemeinschaft und unermüdlichen Einsatz für den guten Zweck.
Werde Teil unserer Mission:
👉 Unterstütze uns als Sponsor – mit deinem Logo auf unserem Jubiläums-Trikot zeigst du öffentlich, dass dir soziales Engagement wichtig ist und trägst aktiv dazu bei, Kinderkrebshilfe zu stärken.
Team Rynkeby RheinRuhr — wo Teamgeist auf Herzenssache trifft. 💛🚴♀️
https://www.team-rynkeby.de/die-teams/team-rynkeby-rheinruhr
Ralf Hoffmanns Fundriding-Aktion
Das Tourprojekt bietet jungen Frauen in den Slums von Hyderabad die Möglichkeit, durch eine Ausbildung zur Näherin der Prostitution zu entgehen.
https://www.fundriding.de/teilnehmer/ralf-hoffmann/?fbclid=IwY2xjawM8t7hleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBzamluR0Npc29EdGRlYjltAR7Xzpdhj7lQAEnu_SWsPAwIV4b896LbmqxOnddFTENLlWFUfJnVQoHzyWUmww_aem_RLDYn0aeCIi5wK7OI7X7Ow
https://ralfhoffmannontour.blogspot.com/: Der Blog zur Fundriding-Aktion
Ralf hat durch seine Aktivitäten 2025 insgesamt 7.811,34 € an Spenden erzielt und den Betrag auf 8.000 € aufgestockt.
Robert Sanchez´ Fundriding-Aktion
Robert Sanchez veranstaltet einen Spendenlauf, bei dem eine Hälfte des Ertrags an das Kinderhospiz Greifswald geht und die andere Hälfte an die Kinder- und Jugendabteilung des JC Malchin.
https://www.goodcrowd.org/spendenlauf-fuer-das-kinderhospitz?fbclid=IwY2xjawNIbztleHRuA2FlbQIxMABicmlkETByVlljSTA2bmxnUkpnUEozAR6MWirRX5wVs_eiYpIjvWDlNiGfAzxuImv38r4WDHGk72fBocevExlVZmtJ9A_aem_pAw_cVMFIoZAkNJtwxyJ5Q
Roberts Bericht nach dem Spendenlauf
Für alle, die noch nicht wissen worum es geht: mein Name ist Robert und ich bin der Gründer der Facebookgruppe "Upcycling und DIY Ideen", mit über 540.000 Mitgliedern eine der größten Facebookgruppen in Deutschland. Viel Arbeit, aber ab und zu versuche ich die Reichweite meiner Gruppe für einen guten Zweck auch zu nutzen. Dieses Jahr sammle ich Spenden, für das Kinderhospitz in Greifswald und den JC Malchin. Alle Infos dazu findet ihr auf der Spendenseite:
https://www.goodcrowd.org/spendenlauf-fuer-das-kinderhospitz
Da Spendenaufrufe ja gerne mal nicht beachtet werden, habe ich mir etwas vorgenommen um Aufmerksamkeit zu erregen: ich habe am Megamarsch auf Rügen teilgenommen, 104km Gehen in 24 Stunden - komplett untrainiert und ohne Erfahrung.
Das Ergebnis: bisher sind 3.100€ zusammengekommen! Vielleicht nicht viel, wenn man bedenkt wie groß meine Gruppe ist, aber ich finde in der heutigen Zeit ist das ein großer Erfolg und ich freue mich sehr.
Nun aber ein paar Worte zu dem Marsch an sich, denn viele wollen ja auch wissen, wie es gewesen ist. Ich habe auch ein paar negative Sachen erlebt, aber generell war es eine rundum tolle Aktion. Ich schreibe erst einmal etwas zu dem Negativen und möchte ein paar Worte an einige Leute loswerden, die denken dass sie alles besser wissen:
Ich habe im Nachhinein nicht nur positives Feedback bekommen. Per Nachrichten, aber auch im Bekanntenkreis wurde diese Aktion auch schlecht geredet. Sachen wie "Das war mir gleich klar, dass er das nicht schafft!" oder "Hat er echt gedacht, dass er sowas untrainiert schaffen kann?" Ich möchte diesen Menschen eines sagen: ihr habt den Sinn dieser Aktion nicht verstanden. Die 100 km waren nie mein Ziel. Es ging mir darum, Aufmerksamkeit auf eine Spendenaktion zu erregen. Und das hat geklappt, gerade WEIL ich untrainiert war. Das hat neugierig gemacht, es wurde darüber berichtet... und genau deswegen kamen so viele Spenden zusammen. Das war mein Ziel - und ich habe es erreicht!
Bedanken möchte ich mich bei der Firma Easy-Sticks, die eine größere Summe bereit gestellt hat. Auch Bosch DIY and Garden hat etwas tolles getan, aber das ist nochmal etwas ganz anderes und später einen eigenen Beitrag wert. Dankeschön auch an die "kleineren" Firmen und Betriebe wie Wasserfreizeit Bremer, Robert Bob Post von Midgard Tattoo und Lutz Gleisner vom Premio Reifen und Autoservice. Eure Spenden werden viel Gutes bewirken. Danke auch an meinen Arbeitgeber, dem Hotel Reuterhof in Stavenhagen. Dass man als Kellner am Wochenende frei bekommt für so eine Aktion ist nicht selbstverständlich.
Wie war es nun aber für mich?
Der Start war Mega, viele Menschen, alle aufgeregt und positiv gestimmt. Das Wetter war klasse, nichts konnte mehr schief gehen. Die Veranstaltung an sich war toll organisiert, die Verpflegung super und überall Helfer, die Tipps und gute Worte hatten. Die ersten Kilometer waren ein Spaziergang. Irgendwann fingen dann die Waldwege an, mit erheblichen Steigungen. Da hab ich dann zum ersten Mal meine Muskeln gespürt. Besonders die Waden, aber auch Hüfte und Oberschenkel machten sich bemerkbar. Ab dem 20. Kilometer hab ich dann nur noch an die erste Verpflegungsstation gedacht, die bald kommen müsste. Aber sie kam nicht. Noch nicht. Es waren noch viele, viele Schritte bis dorthin. Kurz bevor es dann soweit war, kam nochmal eine Steigung, und die nahm kein Ende. Jedesmal, wenn ich dachte ich hab es geschafft, ging es hinter der nächsten Kurve weiter nach oben. Der Waldweg war voller Wurzeln, über die man zudem noch steigen musste. Ich war total ausser Atem.
Dann war es soweit, der erste Versorgungsposten, die erste Pause. Gesponsert wurde die Versorgung dort von Rewe, und die haben echt nicht gespart. Musik, Speisen, Getränke und vor allem: Sitzgelegenheiten! Am liebsten wäre ich dort geblieben. Mir tat alles weh. Trotzdem wusste ich, ich muss mich beeilen. Die erste Paracetamol gegen die Schmerzen, das erste Mal Füße und Beine eincremen. Dann ging es schon weiter, nach nur 10 Minuten.
Die nächsten Kilometer zogen sich hin, fast nur Waldwege. Die Umgebung wunderschön, aber ich habe aufgehört auf sie zu achten. Man kam ständig ins Gespräch mit den Anderen. Kurze belanglose Gespräche, tiefe tolle Gespräche - gesprochen wurde immer. Gespräche lenken ab, von den Schmerzen, von den Kilometern. Man hat sich Mut zugesprochen, Tipps gegeben.
Ab Kilometer 40 begann für mich dann die Quälerei. Die Waden taten nun nicht mehr weh, die Hüfte und die Oberschenkel dafür umso mehr. Und der Rücken, schließlich hatte ich ja noch den Rucksack dabei mit Allem was ich brauchte. Und davon viel zu viel. Was hatte ich alles an Essen dabei - und überhaupt keinen Hunger. 2 Bananen und 2 Müsliriegel waren alles, was ich über den ganzen Tag essen konnte. Ich begann zu zweifeln und mir wurde bewusst, dass ich 100km nicht schaffen werde. Aber das erste Ziel bei 54km, das wollte ich unbedingt. Dann sah ich das Schild: 40km geschafft. Ich begann zu rechnen, in 2,5 Stunden müsste ich dort sein. Am ersten Ziel. Das schaffe ich! Mein Zeitgefühl war komplett weg. Mir kam es vor, als wäre ich wieder 3 Stunden gelaufen, also müsste das Ziel bald kommen. Vor jeder Kurve hab ich mir gesagt "Dahinter müsste eigentlich das erste Ziel sein, 54km". Aber es kam nichts. Und dann sah ich es, das nächste Schild. "45km geschafft!". Für mich brach eine Welt zusammen. Habe ich seit dem letzten Schild wirklich nur 5km geschafft? Es kam mir so unendlich lange vor. Gefühlt mindestens 3 Stunden. Das kann doch nicht sein!?! Ich war verzweifelt. In Gedanken, dass ich es nicht mehr schaffe, hab ich meiner Tochter geschrieben. Und es kam so eine tolle Nachricht zurück. "Du bist der Sieger, egal ob du es schaffst oder nicht! Du bist mein Papa und ich werde immer an dich glauben, egal welche Situation!" Meine Tochter ist gerade 11 geworden. Diese Worte gaben mir so viel Kraft. Ich ging also weiter. Ich war schnell, von Anfang an und überholte viele andere. Gruppen waren kaum noch zu sehen, nur noch vereinzelt der eine oder andere. Keine Gespräche mehr. Die letzten Kilometer lief ich wieder durch den Wald, es war mittlerweile schon dunkel. Kopflampe auf und weiter geht's. Es wurde kühl, aber ich war komplett nass. Und dann kam Sellin. Da ist das Ziel. Ob ich noch weiter die 100km laufe, hatte ich noch nicht entschieden, mein Ziel war jetzt erst einmal die 54km. Ich hatte noch viel Kraft, viel Energie. Aber die Schmerzen... ich merkte, dass ich Blasen bekam. Trotz Wanderschuhen und speziellen Socken. 500 Meter vor dem Ziel hab ich mich dann in Sellin verlaufen. Einfach falsch abgebogen. Trotz Beschilderung. Als ich es merkte, bin ich sofort wieder zurück, wieder einen Kilometer verschenkt.
Und dann war ich da. Viele Menschen warteten schon auf die ersten Läufer, es war richtig was los. Ich bekam meine Medaille für das erste Zwischenziel und bin sofort zum Kaffeestand. Erst einmal etwas warmes trinken. Ich stand keine 2 Minuten, da wurde es kalt. Nicht nur ein bisschen: ich habe in meinem Leben noch nie so gefroren!!! Ich habe am ganzen Körper gezittert. Und ich wusste: es ist vorbei! Im Sanitäterzelt durfte ich mich aufwärmen, irgendwann wurde es besser. Aber mir ging es nun im Kopf schlecht. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, den Kindern gegenüber, euch gegenüber. Einfach so aufgeben. Es war mir so unangenehm, ich hatte das Gefühl alle im Stich zu lassen...
Dann kamen die ersten Nachrichten. Von Freunden. Von Familien aus dem Hospitz. Von meiner Tochter. Und viele Helfer und andere Wanderer kamen und sagten schöne Worte. Das ich stolz sein kann, dass ich viel geschafft habe. Und dass sie stolz auf mich sind...
Ach so, weil einige fragten, ob ich das nochmal machen würde:
Auf jeden Fall! Die 100km nicht geschafft zu haben, nagt natürlich ein bisschen an mir. Aber beim nächsten Mal dann wirklich trainiert. Und bestimmt auch wieder in Verbindung mit einem guten Zweck. Aber bis dahin werde ich lange üben...
Robert erzielte durch seine Strapazen 2025 Spenden in Höhe von 3.080 €.